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24.08.2011

Aufzug für die Andreaskirche

Im Oktober beginnt die Sanierung des Gotteshauses in Eschersheim Im Oktober ist es endlich soweit: Die Andreaskirche in Eschersheim wird saniert. In der einjährigen Bauzeit sollen Kirche und Gemeindesaal barrierefrei werden. Auch die Beleuchtung wird erneuert.

"Wir warten schon so lange", sagt Pfarrerin Christa Sengespeick-Roos. Nun hat das Warten ein Ende. Die evangelische Andreasgemeinde soll in einem Jahr eine erneuerte Kirche haben. Wenn das Amt für Denkmalschutz das Projekt abgesegnet hat, beginnt im Oktober der große Umbau. Spätestens zu Weihnachten 2012 soll alles fertig sein.

Barrierefreie Kirche

Zunächst ist der Eingang dran. Während die rechte Treppe bestehen bleibt, wird die linke abgerissen und durch einen Aufzug ersetzt. So sollen künftig Gemeindemitglieder im Rollstuhl leichter in die Kirche kommen. Für diese wird auch eine behindertengerechte Toilette eingerichtet. Das Gemeindebüro wird zur Kirchhainer Straße hin geöffnet.

Ostern 2012 beginnt der Umbau im Inneren. Die Wände werden weiß gestrichen. "Dadurch soll unser großes Kirchenfenster besser zur Geltung kommen", sagt die Pfarrerin. Die Beleuchtung wird erneuert, damit der Kirchenraum heller erstrahlt. Der Gemeindesaal bekommt eine neue Küche, die Heizung wird zeitgemäß von Öl auf Gas umgestellt.

Während der Bauphase werden die Gemeindemitglieder den Seiteneingang am Turm benutzen müssen. Wenn der Kirchenraum zur Baustelle wird, finden die Gottesdienste im Gemeindesaal statt. "Der Raum ist zwar kleiner, aber es geht", sagt Christa Sengespeick-Roos. "Wir werden näher zusammenrücken." Trotz dieser Beschränkungen ist die Pfarrerin zuversichtlich: "Wir freuen uns sehr darauf, wenn wir die neue Kirche beziehen können. Dafür nehmen wir die Beeinträchtigungen in Kauf."

Bauträger ist der evangelische Regionalverband. Etwa 1,3 Millionen Euro soll der Umbau kosten. Die 70 000 Euro für den Fahrstuhl wird die Andreasgemeinde selbst bezahlen. Bereits vor sieben Jahren hat sie damit begonnen, dafür Spenden zu sammeln. Die Andreasgemeinde besteht seit 1953; die Kirche selbst wurde erst 1959 eingeweiht. Zuletzt wurde 1997 der Kirchturm saniert. Heute gehören der Gemeinde etwa 2600 Mitglieder an.

Umbau hat Priorität

Dass es so lange gedauert hat, bis mit dem Umbau begonnen werden konnte, lag allerdings nicht an der Andreasgemeinde. Weil nicht mehr alle Kirchen aus Kirchensteuermitteln finanziert werden können, hat der Evangelische Regionalverband 2008 die 56 Frankfurter Gemeinden nach einem Punktesystem bewertet und daraufhin beurteilt, welche Gemeinden aufgegeben und welche durch Umbaumaßnahmen modernisiert werden. Es entstand eine Prioritätenliste; für jede Gemeinde hat der Regionalverband Gebäudekonzepte entwickelt. Gegen dieses Verfahren haben einige Gemeinden Einspruch eingelegt und die geplante Umsetzung der Maßnahmen wurde ausgesetzt.

Nun, da nur noch eine Gemeinde protestiert, hat die Evangelische Regionalversammlung beschlossen, mit der Modernisierung anzufangen. Bis 2017 sollen die Umbauten für zehn Kirchen und neun Gemeindehäuser in die Tat umgesetzt sein.

Etwa zehn Millionen Euro lässt sich das der Regionalverband kosten. Die Andreaskirche hat Glück: Auf der Prioritätenliste steht sie ganz oben.



Von Lukas Geziorowski

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