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14.09.2011

Neuer Hort steht ohne Räume da

Fried-Lübbecke-Schule: Versprochene Containeranlage lässt auf sich warten. Seit sechs Wochen bietet die Fried-Lübbecke-Schule Hortplätze für 40 Kinder an – allerdings ohne eigene Räume: Die vom Stadtschulamt versprochene Containeranlage ist überfällig. Zurzeit weichen die Kinder auf einen anderen Hort und Klassenräume aus.

Viel Schweiß hat es die Eltern, Lehrer und Schüler der Fried-Lübbecke-Schule gekostet, doch nun erstrahlt der Schulhof in neuem Glanz: Büsche sorgen für grüne Farbtupfer, die Beete sind gejätet und duften nach Holzhäcksel, der frühere Wildwuchs ist Geschichte.

Wann beginnt der Bau?

Und dennoch: Ganz zufrieden sind sie nach ihrem Arbeitseinsatz nicht. Denn bei jedem Handgriff für das Wohl der Schule schwingt eine Frage mit: Wann beginnt die Stadt endlich mit dem Bau der überfälligen Pavillonanlage?

Seit dem 1. August bietet die Fried-Lübbecke-Schule eine "Erweitere schulische Betreuung" für ihre Schützlinge an. Hinter diesem bürokratischen Namen verbirgt sich ein Hortprogramm, dessen Trägerschaft der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit übernommen hat.

40 Betreuungsplätze wurden zum aktuellen Schuljahr 2011/2012 eingerichtet. Im nächsten Schuljahr sollen zehn weitere Plätze dazukommen. Damit müsste sich mehr als ein Drittel der 140 Grundschüler keine Sorgen mehr darüber machen, wo es den Nachmittag verbringt. Um alle Hortkinder aufzunehmen, kündigte das Stadtschulamt den Bau einer Pavillonanlage mit drei Containern und einem Bürogebäude an.

Diese Pavillons lassen noch immer auf sich warten. "Die Bauarbeiten hätten längst beginnen müssen", sagt Schulleiter Michael Bock. "Im Moment müssen die Kinder auf einen anderen Hort und Klassenräume ausweichen. Das war so aber nicht geplant." In einem Schreiben vom 8. August versichert der Magistrat, weiterhin an einer "zeitnahen Umsetzung" zu arbeiten. Konkrete Fristen wurden Bock noch nicht mitgeteilt. "Momentan ändern sich die Ansagen des Stadtschulamtes beinahe täglich."

Über diese vagen Angaben kann Elternbeiratsvorsitzende Andrea Volkwein nur den Kopf schütteln. "Die Stadt hat uns belogen", empört sie sich. "Die Eltern haben sich darauf verlassen, ihre Kinder ab dem 1. August in eine vernünftige Nachmittagsbetreuung geben zu können." Sie glaubt, dass viele Mütter und Väter auf Privatschulen ausgewichen wären, hätte das Stadtschulamt rechtzeitig bekannt gegeben, dass die Baupläne nicht eingehalten werden.

Das Problem: Es fehlt eine geeignete Baufläche. Anfang des Jahres wurden der Schule Teile umliegender Grundstücke zugesprochen – unter anderem vom Eschersheimer Freibad, erläuterte eine Mitarbeiterin des Schulamtes auf Nachfrage der Frankfurter Neuen Presse. Dort sollten die drei Container ursprünglich gebaut werden. "Allerdings stellte sich heraus, dass das Gelände zu tief liegt und nicht bebaubar ist", so die Mitarbeiterin.

Tausch der Parkplätze

Der Schulhof fällt aus Platzgründen als Standort ebenfalls weg. Bleibt noch die Fläche an der nahe gelegenen Tennisanlage Klüh, Im Uhrig 23. Dort könnten die Pavillons zwar ebenfalls nicht errichtet werden – "es stehen Bäume im Weg". Aber das Stadtschulamt erwäge, die Lehrerparkplätze auf dieses Grundstück zu verlagern und die frei gewordene Fläche an der Schule als Bauland zu nutzen. Wie viel die Anlage kosten wird und wann die Bauarbeiten beginnen, will die Mitarbeiterin nicht preisgeben, sagte aber: "Zum nächsten Schuljahr sollten die Container benutzbar sein."jro




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