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22.02.2013

Betreuung startet endlich

An der Fried-Lübbecke-Schule finden 55 Kinder Platz zum Mittagessen. Die Mittagsbetreuung an Frankfurter Grundschulen wird weiter ausgebaut. Gestern wurde die Betreuung an der Fried-Lübbecke-Schule eingeweiht.

"Was lange währt, wird endlich gut" lautet ein Sprichwort, das die Entwicklung der sogenannten erweiterten schulischen Betreuung (ESB) an der Fried-Lübbecke-Schule bestens beschreibt. Mitten auf dem Schulhof steht ein neues Gebäude, das in Holztafelbauweise errichtet wurde und aus mehreren Modulen besteht. Große Fensterfronten auf der Rückseite des Hauses, das die Form eines langen Rechtecks hat, lassen viel Tageslicht in die Räume hinein. Auf dieses Gebäude haben Kinder, Eltern und Lehrerkollegium lange gewartet. Umso größer ist die Freude jetzt bei allen Beteiligten. Grund genug, es offiziell mit einer Feier einzuweihen.

Baufläche fehlte

Der Träger der Einrichtung ist der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt, der die Betreuung der Kinder außerhalb der offiziellen Schulzeit bereits im August 2011 übernommen hat. Bisher fand diese jedoch in einer provisorischen Unterbringung sowie in den Klassenräumen der Schule statt. Dass es solange gedauert hat, bis die neuen Räume errichtet werden konnten, lag vor allem daran, dass zunächst keine geeignete Baufläche zur Verfügung stand.

So gab es unter anderem die Überlegung, die neuen Räume für die ESB auf dem Schulparkplatz aufzubauen (wir berichteten). Dass jetzt ein Teil des Schulhofes hierfür genutzt wurde, war die beste Lösung, auch wenn das dort befindliche Fußballfeld und einige Spielgeräte von der Fläche entfernt werden mussten. "Dass sich die neuen Räumen jetzt auf dem Schulhof befinden, ist im Nachhinein toll. Die Kinder sind gleich am Schulgebäude, wo etwa auch die Toiletten sind", sagt Schulleiter Michael Bock. Alle seien dankbar, dass die Stadt dies ermöglicht habe. "Hiermit sind wir an einem Punkt angekommen, von dem wir schon seit langem geträumt haben. Und auch der Schulhof wird sich noch positiv verändern. Das wünschen wir uns." Eine Fläche weiter hinten auf dem Gelände solle begehbar gemacht und Spielgeräte, die vom Schulhof abgebaut worden seien, dort wieder errichtet werden. "Wir warten darauf, dass dies bald passiert. Deswegen haben wir uns auch darauf eingelassen, dass das Gebäude in die Mitte des Schulhofes kommt."

Betreuung bis 17 Uhr

Mit rund 255 Quadratmetern Fläche, verteilt auf vier Räume, bietet das neue Haus Platz für 55 Grundschulkinder und das 11-köpfige Team. Den Kindern stehen zwei Spielräume zur Verfügung, außerdem ein Raum, in dem sie Mittagessen können. Im vierten Raum ist das Büro untergebracht. Geleitet wird die Einrichtung von Tatjana Mosch. "Die Hausaufgabenbetreuung ist weiterhin in Klassenräumen der Schule. Betreut werden die Mädchen und Jungen hier morgens von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr sowie ab 11.30 Uhr bis 17 Uhr", schildert Miriam Schmidt-Walter, Geschäftsführerin des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit. Während der Betreuungszeit nach Schulschluss haben die Kinder die Möglichkeit, verschiedene Spielangebote und Arbeitsgemeinschaften (AG) wahrzunehmen. So gibt es unter anderem eine Yoga-AG für die Mädchen und Jungen. "Für die Kinder ist es toll, denn sie haben hier nachmittags einen eigenen Raum, wo es nicht darum geht, Noten zu bekommen", sagt Pfarrer Jürgen Mattis, Vorstandsvorsitzender des Trägervereins der Einrichtung. Künftig soll es einen guten Dialog zwischen Kindern, Eltern und dem Team geben.

Die ESB an der Fried-Lübbecke-Schule ist Teil des Ausbauprogramms der Stadt. "Wir werden keinen Betreuungsplatz für Schulkinder abbauen, ganz im Gegenteil", sagt Elke Voitl, persönliche Referentin der Schuldezernentin Sarah Sorge auf Nachfrage dieser Zeitung. Im Rahmen der ESB seien weitere 600 Betreuungsplätze jährlich im Haushalt festgelegt. Der Versorgungsgrad an Betreuungsplätzen für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren habe im vergangenen Jahr bei 55 Prozent gelegen. "In 2013 wird sich dies auf 57 Prozent erhöhen. Frankfurt liegt damit im Vergleich zu anderen Städten über dem Durchschnitt." (alf)



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 22. Februar

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