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26.02.2013

Der Weiße Stein soll wieder zum Dorfplatz werden

SPD sammelt Ideen für eine Umgestaltung des Ortsmittelpunktes in Eschersheim. Der Wunsch vieler Eschersheimer für den "Weißen Stein" ist eindeutig: Aus der Durchgangsstation für die U-Bahn soll ein Dorfplatz mit Wochenmarkt werden. Doch zur Verlegung der Station Richtung S-Bahn gehen die Ansichten zwischen Anwohnern und Geschäftsleuten weit auseinander.

Auch an einem kalten und ungemütlichen Wintertag ist die Erinnerung bei den alten Eschersheimern noch lebendig: Der Herkules thront auf der Mitte des Weißen Steins, einige Spaziergänger flanieren vorbei oder sitzen gemütlich rund um den römischen Helden verteilt. So war es an schönen Sommertagen bis in die 1950er Jahre und so soll es wieder werden. Doch die Pläne für eine entsprechende Neugestaltung des alten Ortskerns kollidieren mit dem oft geäußerten Wunsch, die U-Bahnstation Richtung S-Bahnhof Eschersheim zu verlegen: "Mehr Tische vor meinem Eiscafé und ein paar Stände wären schön, doch die Station darf nicht zu weit weg sein", betonte der Inhaber des Eiscafés Lido, Ezio Franceschet, bei der Aktion "SPD Eschersheim hört hin".

Großes Interesse

Mehr als 50 Eschersheimer folgten dem Aufruf der Sozialdemokraten, informierten sich am Stand und gaben in einem Fragebogen ihre Meinungen und Anregungen für eine neue Gestaltung des Platzes ab. Außerdem führten der stellvertretende Ortsvorsteher Rashid Rawas, der zweite Vorsitzende des Ortsvereins Bernd Kassebaum und der SPD-Fraktionsvorsitzende im Römer Klaus Oesterling rund zwölf weitere Einzelgespräche, zudem können weitere Interessierte in den nächsten Wochen ihre Ansichten über Facebook kundtun. In einigen Punkten waren sich Geschäftsleute, Anwohner und Politiker einig: "Die Eschersheimer wünschen sich zumindest vom optischen Eindruck die Situation vor dem Bau der Durchgangsstraße und der oberirdischen U-Bahn-Trasse zurück", resümiert Rawas. Wobei man sich der Realitäten durchaus bewusst sei: "Unter die Erde werden wir die zerteilende Strecke wohl in absehbarer Zeit nicht kriegen", räumte Oesterling ein. Doch schon ein paar kosmetische Eingriffe könnten viel bewirken.

Ein Beispiel ist die Pergola am Eingang des Platzes: "Im Sommer sieht sie begrünt zwar schön aus, versperrt aber auch den Blick auf die Fläche westlich der U-Bahn", stellt Rawas fest. Eine Beseitigung der Pergola ist für einige ebenso vorstellbar wie eine Belebung des Platzes durch weitere Straßengastronomie und einen Markt mit rund 12 nach Möglichkeit ökologisch orientierten Ständen. Auch eine ebenerdige Aufpflasterung rund um den Herkules wäre denkbar. Zunehmend unnötig und unerwünscht ist hingegen die Unterführung zwischen Weißem Stein und U-Bahn: "Seit wir den Übergang über die Eschersheimer Landstraße geschaffen haben, sehen dort viele ein Rückzugsgebiet für Drogenkonsumenten und sonstige Leute, die die Sicherheit gefährden könnten", bilanziert Kassebaum. Gut vorstellbar sei dagegen dank längerer Grünphase für Fußgänger ein Zugang auf erweiterter Fläche zur U-Bahn, ähnlich wie an der Station Enkheim.

Wohin mit den Bussen?

Die Unstimmigkeiten beginnen hingegen beim Taxistand und bei der Bushaltestelle: "Manche finden den Verkehr am zukünftigen Dorfplatz störend, andere können sich eine Verlegung an einen Randstreifen der Eschersheimer Landstraße aus Platzgründen nicht vorstellen", erklärt Kassebaum weiter. Strittig ist schließlich die von vielen Fahrgästen gewünschte und auch von anderen Fraktionen geforderte Verschiebung der U-Bahn-Haltestelle um 200 Meter Richtung Maybachbrücke, um den Fußweg zur S-Bahn zu verkürzen. So ergab eine Umfrage bei der Eisdiele Lido, dem Café Clemens, dem Blumengeschäft und der Apotheke am Weißen Stein, dass man den Verlust von Laufkundschaft befürchtet. Doch Zeit für Kompromisse bleibe genug, wie Oesterling betont: "Zunächst muss ja geprüft werden, ob und wie die Lösung an der Maybachbrücke aus technisch-statischen Gründen umsetzbar ist", stellt er fest.

"Bis dahin bleiben uns noch genügend Möglichkeiten, um das wirtschaftliche und soziale Umfeld um den zukünftigen Dorfplatz am Weißen Stein zu gestalten", erklärt Rawas abschließend. (got)



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 26. Februar 2013

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