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05.03.2013

Peter-Petersen-Schule widerspricht Bildungsdezernentin

Die Schwierigkeiten an der Peter-Petersen-Schule sind bekannt. Eine nicht rund laufende Heizung, ein Chemieraum aus den 1950er Jahren sowie ein eklatanter Mangel an Betreuungsplätze sind die größten Probleme an der Gesamtschule mit Grundstufe im Frankfurter Nordwesten.

Bildungsdezernentin Sarah Sorge (Grüne) hat sich nun im Rahmen der Bürgerfragestunde in der Stadtverordnetenversammlung zu den akuten Schwierigkeiten Stellung genommen. So teilte sie mit, dass die marode Heizung bereits erneuert wurde. Einige bestehende bauliche Mängel seien bereits behoben, andere würden in Absprache mit der Schulleitung beseitigt. So sei der Chemieraum nach dem Wasserschaden bereits renoviert. "Wirklich? Da muss ich doch mal rüber gehen und schauen, ob heimlich renoviert wurde", kann Schulleiterin Dorothea Schachtsiek nur ungläubig den Kopf schütteln. "In diesem Raum ist gar nichts gemacht worden. Es ist der gleiche Zustand wie noch vor 50 Jahren." Gemeint sind damit die Raumhöhe unter zwei Metern und die kleinen alten Tische. Durch diese Enge sei entspanntes Arbeiten für die Schüler nicht möglich.

Aufgrund der Haushaltssituation werde laut Sorge in den kommenden Jahren noch weniger als bisher in die Frankfurter Schulen investiert werden können. Trotz dieser schwierigen Situation würde jedoch gemeinsam daran gearbeitet werden, für alle dringenden Sanierungsnotwendigkeiten die jeweils beste umsetzbare Lösung zu finden.

"An unserer Schule ist noch gar nichts investiert worden", ärgert sich Schachtsiek über diese Aussage. Sarah Sorge oder eine ihrer Mitarbeiterin sollten sich einen eigenen Eindruck von den untragbaren Zuständen in der Peter-Petersen-Schule machen. Der Dialog mit dem Bildungsdezernat würde nämlich völlig fehlen. "Mit dem Stadtschulamt gelingt die Kommunikation. Dort ist man sehr bemüht. Mit der Bildungsdezernentin funktioniert das nicht so reibungslos."

Die Anzahl der Betreuungsplätze an der Schule wird sich zukünftig nicht ändern. Mit 129 Plätzen käme die Peter-Petersen-Schule auf einen Versorgungsgrad von 76 Prozent und läge damit über dem stadtweiten Durchschnitt. Zur Entlastung seien außerdem im angrenzenden Schulbezirk Ludwig-Richter-Schule 60 zusätzliche Plätze ab 2013/ 14 in Planung.

Für einen "statistischen Trick" hält Dorothea Schachtsiek diese Rechnung. "Nicht eingerechnet werden die bei uns ebenfalls betreuten Fünft- und Sechstklässler. Die Rechnung ist so nicht in Ordnung" betont die Schulleiterin, dass unbedingt mehr Betreuungsplätze nötig seien. "Bei uns kommt immer mehr das Gefühl auf, dass die Grundschule an der Peter-Petersen-Schule auslaufen soll", sagt die 55-Jährige. (jdi)



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 05. März 2013

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