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19.06.2013

Neustart in Dribbdebach

Der Elfer Music Club zieht ins Kneipenviertel um und soll Anfang September eröffnen. Rock-Fans, die im Süden der Stadt wohnen, dürfte es freuen, jene die in Eschersheim leben, eher nicht: Der Elfer wagt den Sprung über den Main. Die beiden Chefs des Musik-Clubs schaffen sich in Sachsenhausen ein kleines Club-Imperium.

Rund 30 Jahre lang waren der Elfer Music Club und die Batschkapp in der Eschersheimer Maybachstraße ein unzertrennliches Party-Duo. Doch als im vergangenen Jahr publik wurde, dass die Batschkapp Ende 2013 in die Seckbacher Gwinnerstraße umzieht, zeichnete sich bereits ab, dass auch der für seine Rock-Konzerte berühmte Elfer nicht in Eschersheim verweilen wird.

Anfang des Jahres erhielten die Elfer-Chefs Wolf Heilig (35) und Thomas Winterscheid (33) die Kündigung. Für Ende August ist noch eine Abschiedsfeier geplant, dann ziehen die beiden Clubmacher weiter nach Sachsenhausen. In der Klappergasse 7 haben Heilig und Winterscheid einen gut 250 Quadratmeter großen Kellerraum angemietet, in dem der neue Elfer Anfang September eröffnen soll. Bis dahin wird der jahrelang leerstehende Keller aber noch gründlich auf Vordermann gebracht. Heilig und Winterscheid rechnen mit Investitionen in fünfstelliger Höhe, freuen sich aber darüber, dass der neue Club bereits über eine funktionstüchtige Klimaanlage verfügt.

Drei Clubs im Viertel

„Hätten wir hier nichts eröffnet, hätte es jemand anderes gemacht“, sagt Wolf Heilig. Thomas Winterscheid versichert indes, dass man im neuen Elfer auch weiterhin auf die bewährte Mischung aus Rockmusik und Heavy Metal setzen werde. Obwohl im Erdgeschoss der Klappergasse 7 jüngst eine Volksmusik-Kneipe eröffnete, rechnen die beiden Clubmacher nicht damit, dass sich die neue Nachbarschaft und das oft laute Publikum im Kneipenviertel abschreckend auf die treue Stammkundschaft auswirken wird. Schließlich sind Heilig und Winterscheid schon seit einigen Jahren im Kneipenviertel aktiv: Der in der Klappergasse 16 gelegene „Ponyhof“ gehört dem Duo ebenso wie die von Heilig und Winterscheid zum Jahresanfang übernommene „Stereobar“ im unweit gelegenen Kleinen Abtsgässchen. Nun denkt das Duo gar darüber nach, ab kommendem Jahr eine Art Club-Flatrate einzuführen: Wer einmal im Monat einen Grundbetrag bezahlt, soll alle drei Locations besuchen können, so oft er will.

Erst einmal sind Wolf Heilig und Thomas Winterscheid jedoch damit beschäftigt, dem neuen Elfer ihre individuelle Marke aufzudrücken und für Bühnen-Aufbauten, Emporen, Scheinwerfer, Boxen und Verstärker den rechten Ort zu finden. Und natürlich wird es auch wieder einen Tischkicker geben.

Raucher sind erlaubt

Dass der neue Elfer mehr Disco als Bar sein wird, zeigt sich daran, dass sich die beiden Clubmacher dagegen entschieden, die Spiele der Frankfurter Eintracht zu zeigen. Dafür wird im auf 150 Gäste ausgelegten Club Rauchen explizit erlaubt sein, auch um zu vermeiden, dass sich Menschentrauben vor dem Eingang bilden. Dass die Stammkundschaft den Weg nach Sachsenhausen nicht finde, sei jedoch nicht zu befürchten. Erfahrungsgemäß dauere es aber gut drei Monate, bis sich der Umzug eines Clubs herumspreche, so Heilig.

(Mirco Overländer)



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 19.06.2013

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