Pietät am Dornbusch
05.01.2021
Zu weite Wege zum Einkaufen
Senioren in Eschersheim sind unzufrieden...
mehr
01.01.2021
16-Jähriger hatte großes Glück im Unglück
Ein 16-jähriger Jugendlicher ist gestern...
mehr
08.12.2020
Ortsbeirat beschließt Corona-Hilfen für Vereine
Der Ortsbeirat 9 gibt rund 12 000 Euro aus,...
mehr
03.12.2020
Festnahmen nach versuchtem Raub
Am Dienstag, den 1. Dezember 2020, gegen...
mehr
30.11.2020
Der Winter ist in Frankfurt angekommen
Der FES-Winterdienst rüstet sich für den...
mehr
30.11.2020
Vorgehensweise des Gesundheitsamtes bei der Pandemiebekämpfung an Schulen und Kitas – Gesundheitsdezernent Stefan Majer stellt Infoblatt vor
Die zahlreichen Anfragen von Eltern zum...
mehr
27.11.2020
Versuchter Trickbetrug
Dank des Augenmerkes einer Bankangestellten...
mehr
24.11.2020
Kinderkulturtreff Eschersheim nach Sanierung wieder geöffnet
Der Kinderkulturtreff Eschersheim (Kiku)...
mehr
23.11.2020
Trickdiebstahl
Bereits am Donnerstag, den 19. November...
mehr
20.11.2020
Übersicht Liefer- und Abholdienste für Heddernheim, Niederursel, Praunheim und Eschersheim
Leider ist es wieder soweit und unsere Gastronomie...
mehr
19.11.2020
Gesamtschule steckt weiterhin in der Warteschleife
Die IGS Eschersheim ist ein echtes Sorgenkind...
mehr
17.11.2020
Radfahrerin bei Unfall verletzt
Am Freitag, den 13.11.2020, kam es in Eschersheim...
mehr
12.11.2020
Kein Pardon für Parkplatz-Sünder
Verärgerte Anwohner im Mellsig: Nur 100...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Eschersheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Eschersheimer Bürgern. z.B.
Die Motzbox ist der Eschersheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Eschersheimer Bürger z.B.

 









26.09.2013

Zurück zur Natur

Der Ortsbeirat 9 beschäftigt sich mit der Renaturierung der Nidda in Eschersheim. In den vergangenen Jahren wurden einige Abschnitte der Nidda in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt. In Eschersheim wünscht sich der Ortsbeirat 9 einen Finanzierungsvorschlag, um das Eschersheimer Wehr zu renaturieren.

In den 1960er-Jahren wurde der Lauf der Nidda reguliert, um die Hochwassergefahr zu verringern. Aus den zahlreichen Flussbiegungen sind die Nidda-Altarme entstanden und der Fluss auf fast die Hälfte seiner eigentlichen Länge verkürzt worden.

Große Artenvielfalt

Vor zwanzig Jahren wurde an der Nidda in Berkersheim mit der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes des Flusses begonnen. Ziel der Renaturierung war es, eine möglichst hohe Artenvielfalt entlang des Flusses zu erreichen und das Gewässer als Erholungsgebiet auszuweisen. Mit Maßnahmen wie dem Ausbaggern des Flussbetts, um natürliche Verwirbelungen zu schaffen und verschiedene Fließgeschwindigkeiten zu erreichen, begann die Renaturierung, die bis heute von der Stadtentwässerung Frankfurt durchgeführt wird.

Damit auch in Eschersheim bald wieder natürliche Erholungsflächen mit Bibern, Störchen oder Fischen besiedelt werden, beschäftigt sich der Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim und Ginnheim) in seiner heutigen Sitzung mit dem Thema der Renaturierung. Durch den geplanten Ausbau der S-Bahn Linie 6 werden entlang der Strecke sogenannte Ausgleichsflächen geschaffen, die Finanzierung der Maßnahmen von der Bahn getragen. Doch noch ist nicht absehbar, wann der Ausbau der Bahnlinie erfolgt. Die Mitglieder des Ortsbeirates wünschen sich deshalb, dass der Magistrat der Stadt andere Finanzierungsmöglichkeiten prüft und die Renaturierung an der Nidda vorantreibt. Für die Fische in der Nidda sei es wichtig, dass sie unbeschadet am Eschersheimer Wehr vorbeischwimmen und in den Urselbach gelangen können, heißt es in dem Antrag der Grünen. Mit dem Umbau der Mündung des kleinen Bachlaufs soll erreicht werden, dass der Bach wieder mit der Nidda verbunden wird. Durch die Wiederherstellung eines verfüllten Altarms der Nidda als „Umfluter“ soll die Barriere für Fische und andere Tiere künftig keine mehr sein.

Entlang der Nidda wurden in den vergangenen Jahren mehrere Abschnitte des rund 90 Kilometer langen Flusslaufes renaturiert. Vor allem in Berkersheim und Bonames konnten in den vergangenen Jahren viele Tiere und Pflanzen angesiedelt werden. „Der Biber ist für uns das Symbol für erfolgreiche Renaturierung“, sagt Volker Rothenburger. Der Leiter der Naturschutzbehörde Frankfurt betreut seit einigen Jahren die naturnahe Rückführung von Nidda, Main und anderen Gewässern in der Stadt. In Bonames gelang bereits vor einigen Jahren eine erfolgreiche Renaturierung der Nidda.

Wieder Wasser im Altarm

Der Altarm der Nidda in Bonames war nicht mehr als Fluss erkennbar. Die zur Bauschutt-Grube umfunktionierte natürliche Fläche wurde im Rahmen der Renaturierung auf ihr altes Niveau geführt und das Wasser der Nidda durch den ehemaligen Altarm geleitet.

Die Renaturierung zeichnet sich nach Angaben der Naturschutzbehörde durch einen raschen Erfolg aus. „Es scheint, als ob die Tiere und Pflanzen förmlich darauf warten, dass sie dort leben können“, so Rothenburger. „Der Biber kommt nicht ohne Grund vorbei.“

Der Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) tagt heute von 19.30 Uhr an im großen Saal im Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde Sancta Familia, Am Hochwehr 11.
(Theresa Gruß)



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 26.09.2013

zurück








 

© 2021 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum