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15.02.2014

Kicken ohne Leistungsdruck

Beim mit dem Sparda-Vereint-Preis ausgezeichneten Freekick der TSG 51 Frankfurt steht der Spaß im Mittelpunkt. Egal ob Junge oder Mädchen, Vereinsmitglied oder nicht, Superkicker oder Anfänger – beim Freekick der TSG 51 Frankfurt darf jeder mitspielen, der Spaß am Fußball hat. Dieses ausgezeichnete Konzept wurde mit dem Sparda Vereint-Preis belohnt.

Es ist der Spaß, der jeden Freitagnachmittag bei der TSG 51 Frankfurt im Mittelpunkt steht. Beim Freekick, dem Freien Kicken, das der Fußballverein fast zwei Jahren auf seinem Hartplatz in der Niedwiesenstraße anbietet, spielt es nämlich keine Rolle, ob die Flanke präzise auf dem Kopf des Stürmers landet, der lange Pass von der Mittellinie sein angepeiltes Ziel erreicht oder der Tormann neben das Leder greift, das dann zum 1:0 ins Tor trudelt.

„Bei uns geht es weniger um Leistung, sondern darum, dass die Kinder und Jugendlichen miteinander spielen, aufeinander Rücksicht nehmen und sich verstehen“, sagen die Jugendleiterinnen Julie Feige und Annabelle Starck. Von ihnen stammt die Idee des Freien Kickens, das seit März 2012 bei der TSG 51 angeboten wird. Belohnt wurde das Projekt jetzt mit dem Sparda-Vereint-Preis – 1000 Euro Preisgeld erhält der Fußballverein aus Eschersheim. „Jeder Cent von unserem Gewinn fließt in die Jugendarbeit“, verspricht Annabelle Starck, die in der 1. Damenmannschaft des Vereins der runden Kugel hinterherjagt.

Bunte Mischung

Vor drei Jahren, als sie gemeinsam mit Julie Feige an die Spitze der Jugendabteilung gewählt wurde, entstand die Idee des Freekick. Kinder zwischen acht und 16 Jahren, die keine Lust haben regelmäßig zu trainieren oder kein Vereinsmitglied sind, sollten so die Möglichkeit haben, Fußball zu spielen. Schnell zeigte sich, dass solch ein Konzept gefragt ist. Zehn bis 15 Jugendliche treffen sich seitdem jeden Freitag auf dem Hartplatz der TSG. „Manche kommen seit dem ersten Tag hierher“, sagt Julie Feige. Meist handle es sich um eine bunt zusammengewürfelte Truppe, die sich eine oder manchmal auch zwei Stunden lang auf dem Platz austobt.

Die Kinder – sowohl Jungs als auch Mädels – kommen aus den verschiedensten Nationen und bringen die unterschiedlichsten Vorkenntnisse mit. Vom blutigen Anfänger bis zum im Verein spielenden Stürmer ist alles vertreten. All das spielt auf dem Platz allerdings keine Rolle – auf dem großen Rechteck mit dem rotbraunen Sand sind alle gleich. „Die Kinder nehmen Rücksicht aufeinander und lernen voneinander. So hat der Freekick neben Spaß noch einen ganz anderen Effekt. Das Sozialverhalten wird geschult“, sagt Annabelle Starck. Beaufsichtigt werden die Kinder während des Kickens von Pistis Buenimo – Stammspieler in der 1. Mannschaft der TSG in der Kreisoberliga. „Die Kinder lieben ihn, hängen an seinen Lippen, wenn er ihnen Tricks zeigt und Feinheiten erklärt“, schwärmt Julie Feige davon, wie gut der Trainer ankommt.

Kunstrasen soll kommen

450 Mitglieder hat die TSG 51 Frankfurt derzeit, 280 davon sind Jugendliche. Besonders stolz ist der Verein neben seiner Jugendarbeit auf seine Frauen- und Mädchenmannschaften. Durchgehend seit 1975 stellen die Eschersheimer auch eine Damenmannschaft. „Das ist in Frankfurt einmalig“, sagt Julie Feige, die als ehemalige Fußballerin die Nachwuchs-Kickerinnen trainiert. Gekickt wird entweder auf dem Hartplatz oder dem Rasenplatz an der Niedwiesenstraße. Für einen eigenen Kunstrasenplatz fehle dem Verein das Geld. Bis zu 500 000 Euro kann solch ein künstliches Grün, das deutlich belastbarer ist als ein normaler Rasen, kosten. „Wir haben schon überlegt, eine Spendenaktion zu starten und den Rasen pro Quadratmeter anzubieten“, verrät Annabelle Starck die bislang verrückteste Idee des Vereins, an das nötige Kleingeld zu gelangen.

Ob Kunstrasenplatz oder nicht – nach der Winterpause soll Ende Februar freitags wieder frei gekickt werden. Vorbeikommen können Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren um 17 Uhr. Treffpunkt ist das Sportgelände in der Niedwiesenstraße 115. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur zwei Dinge müssen mitgebracht werden: Trainingsklamotten und eine gehörige Portion Spaß!



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 15.02.2014. Von Judith Dietermann

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