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16.02.2014

Mehr Platz für Kinder

Wenn die Bauaufsicht zustimmt, soll die Kita Am Lindenbaum um einen Neubau erweitert werden. Die in die Jahre gekommene Kindertagesstätte Am Lindenbaum soll saniert und um einen Neubau für insgesamt 75 Kinder erweitert werden. Dafür nötig ist allerdings eine Befreiung im Bebauungsplan.

Das große Außengelände mit altem Baumbestand ist das Aushängeschild der Kindertagesstätte Am Lindenbaum. Und zugleich ein Glücksfall. So hat die Stadt ausreichend Möglichkeiten, die Betreuungseinrichtung in den kommenden Jahren um einen Neubau und damit von 48 auf 75 Plätze – davon zwölf U3-Plätze – zu erweitern.

Das Gebäude aus den 1960er Jahren hat seine besten Zeiten hinter sich und entspricht nicht mehr den Anforderungen. Die drei Gruppenräume sind schon jetzt zu klein, eine Erweiterung bei diesem Platzangebot ist schlichtweg nicht möglich. Abhilfe soll der Neubau im südlichen Teil des Geländes, also quasi hinter dem Altbau, schaffen. „Wir planen ein einstöckiges Gebäude mit Walmdach, das Platz bietet für vier statt bislang drei Gruppenräume“, erklärte Roland Hatz vom Hochbauamt bei der Vorstellung der ersten Entwurfsplanungen im Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim).

Kinder ziehen um

Die Baustellenzufahrt soll über den hinter der Kita liegenden Spielplatz verlaufen. So können die Kinder das „wunderschöne Außengelände mit den alten Bäumen“ auch während der Bauarbeiten nutzen. Ist der Neubau fertig, ziehen die Kinder mit Sack und Pack um. „Denn dann wir das alte Gebäude saniert und umstrukturiert“, erklärt Hatz. Die Gruppenräume werden durch einen großzügigen Mehrzweckraum ersetzt, zudem wird die dort untergebrachte Verwaltung künftig mehr Platz haben.

Miteinander verbunden werden die Gebäude über einen Laubengang. „So können die Kinder auch bei Regen trockenen Fußes zwischen Mehrzweck- und Gruppenraum hin-und-herspringen“, erklärt Hatz. Über einen Weg um den Altbau herum gelangen die Kindern in ihren bekannten und geliebten Außenbereich. Mit dem Neubau sei das Gelände dann „ausgereizt“, mehr Platz für weitere Bauten gebe es nicht. Diskutiert werde allerdings ein zweites Stockwerk im Neubau. „Theoretisch ist das möglich. Bislang haben wir allerdings die Höhe so niedrig wie möglich gehalten, um die Akzeptanz in der Nachbarschaft zu steigern“, begründet Roland Hatz, warum man derzeit mit nur einem Geschoss plane.

Um wirklich bauen zu können, muss jedoch zunächst eine Schwierigkeit überwunden werden. „Die Kita liegt mitten in einem Wohngebiet, der Bebauungsplan sieht auf dem Gelände kein weiteres Gebäude vor. „Für den Bau brauchen wir eine Befreiung vom Bebauungsplan seitens der Stadt“, erklärte Joachim Kullmann, Fachbereichsleiter Liegenschaften der Kita Frankfurt. Unter der „Würdigung nachbarlicher Interessen“ liege die Entscheidung bei der Bauaufsicht. Sollte die der Befreiung zustimmen, folgt die Bau- und Finanzierungsvorlage, die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden muss. Dann werden die Mittel in den Haushalt eingestellt und es kann gebaut werden. Keine fünf Millionen Euro Bei der Kostenfrage hielt sich Joachim Kullmann bedeckt, zumal man in solch einem frühen Planungsstadium ohnehin nur schwer Zahlen nennen könne. „Dieses Projekt ist sicher kein Kita-Bau für fünf Millionen Euro. Zumal nach unseren Planungen die Kinder auf ihrem Gelände bleiben können, was bestimmt deutlich günstiger ist“, ließ Kullmann nur verlauten. „Es ist immer schwer zu sagen, aber in frühestens zwei Jahren können wir wohl mit dem Bau beginnen. Der dauert dann noch einmal knapp zwei Jahre“, rechnet Kullmann vor, dass der Kita-Neubau wohl nicht vor 2018 stehen wird. Nachdem der Ortsbeirat sich einstimmig für das Projekt aussprach, könnten laut Kullmann nun nur noch die Anwohner das Projekt verzögern oder gar scheitern lassen. „Ich habe in diese Richtung keine großen Befürchtungen“, ist er optimistisch.



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 15.02.2014. Von Judith Dietermann

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