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16.10.2014

Wohnungen statt Bunker: Arbeiten haben begonnen

Ein riesiges Loch, mehrere Meter tief, in dem der Bagger winzig klein wirkt – mehr erinnert nicht mehr daran, dass auf dem 2500 Quadratmeter großen Areal an der Straße „Im Wörth“ noch vor wenigen Monaten ein ockerfarbener Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg stand.

Das massive Bauwerk in seine Einzelteile zerlegt hat das Abbruchunternehmen Zeller aus Offenbach, nach dem Abtransport der 10 000 Tonnen Betontrümmer, Stahl und Schutt gibt nun das niederländische Immobilienunternehmen Ten Brinke auf der Baustelle den Ton an.

Zwei Gebäude mit insgesamt 42 Eigentumswohnungen und Penthäusern sollen auf dem Gelände entstehen. Den Bunker hatte das Unternehmen für vier Millionen Euro von der Bundesanstalt für Immobilien erworben. Der Bezug der Wohnungen sei für das zweite Quartal 2016 realistisch, rechnet Michael Mennekes, Niederlassungsleiter von Ten Brinke in Bad Nauheim mit einer Bauzeit von knapp zwei Jahren. 50 Prozent der Drei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, zwischen 87 und 209 Quadratmeter groß, seien bereits verkauft. Die Preise beginnen bei 4000 Euro pro Quadratmeter.

Bis zur Fertigstellung wartet aber noch ein großes Stück Arbeit. Die Betonstützen sind bereits installiert, Ende Oktober sollen die Betonarbeiten, also das Gießen des Fundaments und der Bodenplatte für die unter den Gebäuden liegende Tiefgarage mit 43 Plätzen, beginnen.

Schwierigkeiten gab es anfangs mit einer auf dem Areal stehenden 80 Jahre alten Platane, die zurückgeschnitten werden musste. „Auch wenn wir versprochen haben, die Bäume stehen zu lassen. Die Platane hätte durch ihre Wurzeln im Boden die Standsicherheit der Gebäude gefährdet. Die Maßnahme war zwingend notwendig“, erklärt Michael Mennekes. Das sei von den direkten Nachbarn freilich nicht gut aufgenommen worden. „Es war von uns wirklich nicht gewollt“, versichert er.

Während der Bunker Geschichte ist, sucht der Schützenverein SV Eschersheim, der von 1984 bis 2013 dort beheimatet war, weiter nach einer Bleibe. Es gibt allerdings Hoffnung. Denn in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) ließ Thomas Budenz (Freie Wähler) anklingen, dass „es in den nächsten drei Wochen eine Lösung geben könnte“.

(jdi)

Artikel Frankfurter Neue Presse vom 16.10.2014




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