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05.11.2014

Autos sollen Platz für Fahrräder machen

Einspurig soll die Eschersheimer Landstraße werden und somit mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger bieten. So sieht es die jetzt veröffentlichte Vorplanung, die kritische Stimmen aus dem Ortsbeirat hervorruft.

Dornbusch/ Eschersheim. Lange hat der Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) darauf gewartet, nun ist sie endlich da: die Vorplanung für die Umgestaltung der Eschersheimer Landstraße zwischen den U-Bahn-Stationen „Weißer Stein“ und „Dornbusch“.

4,1 Millionen Euro soll der Umbau der 2,3 Kilometer langen Strecke auf einer der Hauptverkehrsadern in den Frankfurter Norden kosten. Geplant und gebaut werden soll in zwei Abschnitten, die Planungen werden dem Ortsbeirat und den zuständigen Ausschüssen vorgestellt, die darüber abstimmen müssen.

Nur eine Fahrbahn Weil auf der Strecke zwischen dem Weißen Stein und der Hügelstraße deutlich weniger Verkehr herrscht, soll dort mit dem Umbau begonnen werden. Als größte Veränderungen steht dort, wie auch im restlichen Planungsgebiet, die angedachte Einspurigkeit der Eschersheimer Landstraße an. So soll in erster Linie die verkehrliche Situation für den Fuß- und Radweg verbessert werden. Demnach sieht die Vorplanung eine Fahrbahnbreite von mindestens 4,25 Meter vor, während dem Radverkehr stadtauswärts ein 1,25 Meter und stadteinwärts ein 1,5 Meter breiter Radweg zur Verfügung stehen soll.

Obwohl Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU) selbst gerne auf dieser Strecke mit dem Fahrrad unterwegs ist, sieht er die geplante Einspurigkeit kritisch. Zumal die dafür vom Stadtteilparlament angedachte und vom Magistrat auch eigentlich zugesagte Probephase nie umgesetzt wurde. „Ich denke, dass die angestrebte Lösung nicht nur für Freude im Ortsbezirk sorgen wird. Viele Bürger sehen die Einspurigkeit mit großer Sorge, weil zum Beispiel der Lieferverkehr die gesamte Fahrbahn über längere Zeite blockieren könnte“, befürchtet Hesse, dass es so zu Verstopfungen auf der Eschersheimer kommen könnte.

Pläne vorstellen Wegen dieser Kritikpunkte sei es längst überfällig, dass Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) die Planungen im Ortsbeirat vorstellt. „Schon vor Veröffentlichung des Magistratberichts habe ich in einem Brief darum gebeten. Nun wäre der Anlass noch konkreter, ich hoffe auf die Dezembersitzung“, so der Ortsvorsteher, der sich ansonsten freilich freut, dass es endlich eine Vorplanung gibt. „Die Wartezeit war doch sehr lang.“

Während die Autofahrer sich künftig auf einem Teil der Eschersheimer Landstraße mit einer Fahrspur arrangieren müssen, plant die Stadt zugleich die Parkmöglichkeiten zu verbessern. 182 Stellplätze gibt es derzeit zwischen dem Weißen Stein und der Hügelstraße. Davon sind die 97 Parkflächen stadteinwärts aber nur bedingt nutzbar, da sie mit einem eingeschränkten Halteverbot versehen sind. Die Vorplanung sieht nun 101 Plätze stadteinwärts sowie 72 Abstellmöglichkeiten in der Gegenrichtung vor – also insgesamt 173 uneingeschränkt nutzbare Stellplätze.

Begrenzt und unterteilt werden sollen die Parkstreifen mit neu gepflanzten Bäumen – 13 an der Ost-, drei an der Westseite der Straße.




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