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17.02.2015

Schützen auf der Suche

Der Umzug des Eschersheimer Schützenvereins an den Berkersheimer Weg könnte wegen des Bahnausbaus platzen.

Der Eschersheimer Schützenverein bleibt heimatlos. Auch nach einem Jahr Suche hat sich noch kein Gebäude oder Gelände aufgetan, das sich die Schützen leisten könnten. Fast dreißig Jahre hatte ihnen der Luftschutzbunker im Wörth als sicheres Zuhause gedient. Doch der Bau wurde abgerissen, auf dem Grundstück entstehen 42 Wohnungen.

Und so trainieren die Eschersheimer – mit rund 80 Mitgliedern ein mittelgroßer Schützenverein – in benachbarten Stadtteilen. Ein richtiges Vereinsleben sei so nur schwer aufrecht zu erhalten, sagt Vorstandsmitglied Annelies Huth. Und für die 15 jugendlichen Vereinsmitglieder sei die Pendelei „nicht zumutbar“. Dabei ist gute Jugendarbeit wichtig für die Vereine. Laut Hessischem Schützenverband verlieren die Vereine im Land jedes Jahr ein bis zwei Prozent ihrer Mitglieder.

Nun droht auch noch die neueste Idee zu platzen: Der Verein wollte sich beim FV 09 Eschersheim nahe der Bahngleise ansiedeln. Doch wie der Magistrat in einer Stellungnahme mitteilt, könnte das Gelände teils der geplanten Verbreiterung des Berkersheimer Wegs zum Opfer fallen. Die Verbreiterung ist nötig, weil im Rahmen des viergleisigen Ausbaus der Bahnlinie nach Bad Vilbel der ebenerdige Bahnübergang der Straße Lachweg in eine Unterführung umgebaut wird.



Zwar favorisiere auch der Magistrat weiterhin eine Ansiedlung des Schützenvereins im nördlichen Bereich der Sportanlage Berkersheimer Weg – doch dürften besagte Bauabsichten eine zeitnahe Umsetzung der Pläne verhindern. Der Verein fühlt sich von der Stadt im Stich gelassen. Man habe das Gefühl, so Huth, dass Schützenvereine beim Sportamt keine Priorität genössen. Und Ideen kämen von städtischer Seite kaum.

„Wir kümmern uns um alle“, sagt dazu die Abteilungsleiterin Sportförderung beim Sportamt, Angelika Strötz. Auch könne man einen finanziellen Zuschuss für einen Neubau prüfen, wenn der Verein ein Flächen- und Finanzierungskonzept vorlegen würde. Bis es so weit ist, empfiehlt sie die „Kooperation mit anderen Sportvereinen“. Helfen würde auch der Ortsbeirat gerne, auf dessen Bestreben hin es überhaupt zur Stellungnahme des Magistrats kam. Doch auch hier fehlt die zündende Idee, wo der Verein zeitnah und innerhalb der Stadtteilgrenzen ein neues Zuhause finden könnte.

Eine konkrete Idee existiert jedoch in punkto Erinnerungskultur: Ortsbeiratsmitglied Klaus Funk (FDP) fordert in einem Antrag, am Neubau im Wörth eine Erinnerungstafel für den abgerissenen Bunker anzubringen. Ähnliches wünscht sich die SPD für den Neubau, der zwischen Maybachstraße und Bahntrasse entstehen soll: eine Erinnerung an die alte Batschkapp, die seit vergangener Woche abgerissen wird.
Von Fabian Scheuermann

Artikel Frankfurter Rundschau vom 17.02.2015.


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