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01.12.2015

Neue Wege in die Innenstadt

Die Fahrradroute 7 führt Radler schon seit einigen Jahren auf verschlungenen Wegen östlich der Eschersheimer Landstraße in die Innenstadt. Doch viele folgen nicht den Schildern, sondern suchen sich ihren eigenen Weg. Der Ortsbeirat fordert nun, eine Alternativroute einzurichten.

Mit fünf verschiedenen Anträgen an den Magistrat will die CDU-Fraktion des Ortsbeirats 9 dafür sorgen, dass die Radroute 7 zwischen Eschersheim und Innenstadt optimiert wird. „Geplant sind Änderungen an der Route schon eine ganze Weile – erste Ideen dazu gab es bereits im Jahr 2007“, erklärt Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU). „Viele Fahrradfahrer weichen auf eine Nebenstrecke aus, die nicht von Autos befahren werden kann“, so auch die Erfahrung der CDU-Fraktionsvorsitzenden Inge Cromm.

Den Anstoß, erneut die Initiative zu ergreifen, gab der Magistratsbeschluss zum Umbau der Eschersheimer Landstraße zwischen Hügelstraße und Weißer Stein, wo ein Fahrradstreifen markiert werden soll (wir berichteten). „Im Zuge des Umbaus könnte man direkt dafür sorgen, dass auch die Fahrradstrecke, die parallel zur Eschersheimer Landstraße in Richtung Innenstadt führt, optimiert wird“, sagt Hesse. Die Kosten würden sich in Grenzen halten.

Einfachere Strecke

So fordert die CDU-Fraktion zunächst die Einrichtung einer alternativen Route, die für Ortsunkundige ausgeschildert werden müsste. Die Route mit der Nummer 7a, die dem Ortsbeirat in seiner Sitzung am Donnerstag vorgelegt wird, führt nicht über die Kirchhainer Straße, sondern folgt dem Landwehrweg. Von dort geht es durch die Elisabeth-Schwarzhaupt-Anlage und über die Ampel an der Hügelstraße in einen Weg parallel zur Jean-Monnet-Straße in die Kirschwaldstraße und weiter in die Fritz-Tarnow-Straße. Dort sollen die beiden Teilwege wieder zusammentreffen. „Auf dieser Route sind bereits regelmäßig etliche Radfahrer anzutreffen, die die einfachere Strecke abseits des Autoverkehrs nutzen, statt im Zickzack durch die Nebenstraßen zu fahren und immer wieder an Ampeln zu halten“, berichtet Cromm. „Der einzige Nachteil: Diese Wege sind im Dunkeln nicht beleuchtet.“

Auch den Rest der Route ist die Junge Union des Ortsbezirks abgefahren und hat auch an weiteren Stellen Verbesserungsbedarf festgestellt, woraus vier weitere Anträge entstanden sind. So wird etwa gefordert, Sichtbehinderungen und Hindernisse an der Ein- und Ausfahrt des Sinaiparks in Richtung Fritz-Tarnow-Straße zu beseitigen, um die Situation für Fahrradfahrer ungefährlicher zu machen. Zudem sollen Wegweisung und Befahrbarkeit der Strecke verbessert werden.

Stark frequentiert

Das ist auch im Interesse des Straßenverkehrsamts. „Die Radroute 7 ist sicherlich eine der bekanntesten sowie eine der wenigen ausgeschilderten und damit sichtbaren Radrouten in der Stadt“, sagt Thomas Friede vom Radfahrbüro. Sie wird nach unserer Kenntnis stark frequentiert, auch wenn uns leider keine genauen Zahlen vorliegen.“ Man wisse, dass es auf der Route 7 Störstellen gebe, die nach und nach abgebaut werden sollen. Auch die Wegweisung solle, so Friede, in absehbarer Zeit verbessert werden. Auf Mängel könnten Radfahrer im Internet über die „Meldeplattform Radverkehr“ (www.meldeplattform-radverkehr.de) hinweisen.

Die CDU-Fraktion des Ortsbeirats hat ihre Vorschläge aus strategischen Gründen in mehreren Anträgen verpackt. So soll verhindert werden, dass der Magistrat einen Antrag nur wegen eines einzelnen Punktes ablehnt, erklärte Ortsvorsteher Hesse, der zur Sitzung des Ortsbeirats auch zum wiederholten Mal Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) begrüßen wird. Er soll die neuesten Pläne zum Umbau der Eschersheimer Landstraße vorstellen und Fragen aus der Bevölkerung beantworten.

Der Ortsbeirat 9 tagt am Donnerstag, 3. Dezember, um 19.30 Uhr im Saalbau Dornbusch, Eschersheimer Landstr. 248.



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 01.12.2015. Von Sandra Kathe

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