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07.11.2015

Eschersheimer wird einspurig

Die anstehenden Bauarbeiten auf der Eschersheimer Landstraße zwischen Hügelstraße und Weißer Stein werden den Ortsbeirat 9 wohl auch noch in seinen nächsten Sitzungen beschäftigen. An den Plänen gibt es einiges nachzubessern, um Gefahrensituationen von vornherein auszuschließen. Doch der Umgestaltung an sich steht nun nichts mehr im Weg.

Zum geplanten Umbau der Eschersheimer Landstraße herrscht noch immer Uneinigkeit im Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim). In der Sitzung am Donnerstagabend standen zum wiederholten Mal etliche Fragen und Kritikpunkte an der geplanten Einspurigkeit zwischen Hügelstraße und Weißer Stein auf der Tagesordnung. Und auch die Bürger, die die Sitzung besuchten, sind geteilter Meinung über das Bauprojekt, das die Stadt derzeit mit einer Investitionssumme von 4,1 Millionen Euro beziffert.

Ergebnis fehlt

Klar ist die Meinung des FDP-Vertreters Klaus Funk, der in seinem Antrag vom Magistrat Antworten auf drei Fragen fordert: Wie durch den Umbau die Sicherheit der Radfahrer auf der derzeit gefährlichen Eschersheimer Landstraße gewährleistet werden soll, wie die Stadt mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen nach diversen Nachverdichtungsmaßnahmen im Frankfurter Norden umgehen will und wie die Stadt die Millionensumme rechtfertigt, wo es doch an anderen Stellen an Geld fehlt. Antworten auf seine Fragen wird er vom Magistrat keine bekommen, die einzigen, die am Donnerstag für seinen Antrag stimmten, waren er selbst und der Vertreter der Bürger für Frankfurt (BFF) Thomas Budenz. Die restlichen Fraktionen lehnten den Antrag ab oder enthielten sich.

Auch dem Ansinnen von Budenz selbst ging es nicht anders. Er forderte, den Verkehrsversuch, den das Straßenverkehrsamt von April bis August initiiert hatte, zu wiederholen, da durch den bisherigen Testverlauf in der verkehrsarmen Ferienzeit keine objektiven Schlüsse zu ziehen seien. Auch diesen Antrag lehnten die anderen Fraktionen ab. Was jedoch auch Inge Cromm, Fraktionsvorsitzende der CDU, interessieren würde, sind die Ergebnisse, die nach der Testphase ermittelt wurden: „Uns wurde von der Stadt zugesichert, dass die Verkehrslage in insgesamt drei Abschnitten analysiert werden würde. Bislang wurden uns allerdings nur zwei vorgestellt.“

CDU geht es zu schnell

Die CDU-Fraktion beantragte schließlich, die Bürger aktiv an der Umgestaltung teilhaben zu lassen und zu einem gemeinsamen Gespräch einzuladen. Dieser Antrag wurde mit zwei Enthaltungen aus der Grünen-Fraktion angenommen. Ebenfalls bestätigt wurde der Antrag der Grünen, SPD und Linken, die Umgestaltung schnellstmöglich auf den Weg zu bringen. Die CDU-Fraktion, die die Umgestaltung zwar grundsätzlich unterstützt, kritisierte die schnelle Vorgehensweise der drei Fraktionen: „Nachzubessern gibt es an den Plänen von möglichen Standorten für Parkflächen und Bäumen bis hin zur Gewährleistung der Sicherheit von Fahrradfahrern noch einiges.“

Es herrscht nicht nur Uneinigkeit im Ortsbeirat 9, sondern vor allem auch eine Mehrheit, die die Idee einer Umgestaltung unterstützt. Am gestrigen Freitag stand das Thema schließlich auf der Tagesordnung des Magistrats, wo der Straßenumbau schon lange ein Wunsch ist. Verhindern wird er sich nicht mehr lassen.



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 07.11.2015. Von Sandra Kathe

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