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12.04.2016

Der Neuner setzt auf ein bewährtes Team

Die Mitglieder des Ortsbeirats 9 stehen vor der konstituierenden Sitzung am 28. April fest, in vielen Fraktionen haben sich die Vertreter bereits zum ersten Mal in neuer Runde getroffen. Sie alle sind sich sicher: Auf den Ortsbeirat kommen mit etlichen Nachverdichtungs- und Verkehrsprojekten in den nächsten Jahren belebte Diskussionen zu.

Mit einer Wahlbeteiligung von 44,4 Prozent und 285 013 gültigen Stimmen haben am 6. März die Bürger des Stadtbezirks 9 ihren neuen Ortsbeirat gewählt, der in den kommenden fünf Jahren die Sorgen und Ideen der Bürger vor dem Stadtparlament vertreten wird. Auch nach der Wahl bleiben dieselben Parteien im Gremium vertreten wie in der vergangenen Legislaturperiode. An der Sitzaufteilung und den Fraktionsbesetzungen hat sich jedoch Einiges verändert.

So müssen CDU und Grüne auf je einen Sitz im Ortsbeirat verzichten, auch die fraktionslose Kandidatin Gabriele Klieber stand in diesem Jahr nicht mehr zur Wahl. Die drei freigewordenen Plätze sorgen dafür, dass Vertreter von Linken, FDP und BFF jeweils auf zwei Vertreter im Ortsbeirat kommen.

Eine gute Nachricht vor allem für jene, die wie Ingrid Wunn, langjährige Vertreterin der Linken, bislang als Einzelkämpfer im Ortsbeirat waren. „Ich freue mich, dass mich mit Thorsten Biehl ein politischer Weggefährte unterstützt, den ich schon seit vielen Jahren kenne.“ Gerade in Wunns Fall – ihre schwere Krankheit hindert sie immer wieder daran, an Ortsterminen selbst teilzunehmen – ist es ein besonderer Vorteil, ein zweites Fraktionsmitglied zu haben: „Ich bin mir sicher, auf uns kommt eine spannende Zeit zu“, sagt die 54-Jährige Ginnheimerin, die weiterhin als Fraktionsvorsitzende Sprecherin der Linken bleiben wird.

Stimmen gewonnen

Auch Klaus Funk (FDP) und Thomas Budenz (BFF) werden künftig nicht mehr allein im Ortsbeirat sitzen. Zweite FDP-Vertreterin im Ortsbeirat wird Ingrid Häussler, mit der Funk auch in der Bürgerinitiative „2 statt 4“ sowie im Verein zum Schutze des Niddatals und seiner Bürger, eng zusammenarbeitet. Beide Vereinigungen treten seit Jahren gegen den Ausbau der Main-Weser-Bahn ein, was auch weiterhin im Ortsbeirat spürbar sein wird. FDP-Sprecher bleibt Funk. Zweiter Vertreter der BFF wird Marc Hense, mit dem Budenz schon lange innerhalb der BFF zusammenarbeitet.

Änderungen gibt es beim Fraktionsvorsitz der SPD sowie der CDU. Der bisherige stellvertretende Ortsvorsteher Rachid Rawas trat beim ersten fraktionsinternen Treffen nach der Wahl nach zwölf Jahren Zugehörigkeit zum Ortsbeirat den Fraktionsvorsitz ab, den nun Silvia Kunze übernehmen wird. Die Fraktionsstärkte bleibt bei vier Sitzen, die an Rawas, Kunze, Manfred Höfgen und Donna Ochs gehen.

Bei der CDU haben es Nils Kößler, Friedrich Hesse, Heinrich Heidenreich, Lothar Stapf und Christiane Loizides ins Stadtteilparlament geschafft. Kößler und Loizides sind außerdem beide auch als Stadtverordnete gewählt. Dass beide dennoch ihr Amt im Ortsbeirat wahrnehmen, gelte als wahrscheinlich, sagte CDU-Ortsbeirat Lothar Stapf auf telefonische Nachfrage. Wer hier den Fraktionsvorsitz übernimmt, sollte sich am 21. April entscheiden. Dann treffen sich die Vertreter zur konstituierenden Fraktionssitzung. Vertreter mit den meisten CDU-Stimmen (5520) und daher möglicher Kandidat ist Kößler.

Auch die Grünen-Fraktion, die nun mit vier gewählten Ortsbeiräten die Wähler vertritt, habe sich bislang noch nicht getroffen, so die bisherige Fraktionsvorsitzende Beate Huf. Da sie bei der Wahl die meisten Stimmen erhalten hat, ist es wahrscheinlich, dass die Stadtplanerin auch den Fraktionsvorsitz behält. Weitere gewählte Mitglieder sind Marcel Peters, Silke Horns und Silvia Junker-Hoffmann.

Wohl keine Überraschung

Bei der Wahl des Ortsvorstehers, die in der Sitzung am 28. April Klaus Funk als Alterspräsident leiten wird, sind nach ersten Gesprächen mit den Vertretern aller Parteien keine Überraschung zu erwarten. So hatten Friedrich Hesse (CDU) und Rachid Rawas (SPD) schon vor der Wahl Bereitschaft geäußert, ihre Funktionen weiterhin zu übernehmen. Beide Parteien hatten mit je 27 und 24,1 Prozent der Stimmen wieder das beste und zweitbeste Ergebnis und sollten damit wieder Ortsvorsteher und Stellvertreter stellen. Dabei werden sie von Vertretern aller Parteien für ihre Arbeit in der letzten Legislaturperiode gelobt und in einer möglichen Kandidatur unterstützt.



Artikel Frankfurter Neue Presse, vom 12.04.2016. Von SANDRA KATHE

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