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23.04.2017

Versuchter Trickbetrug durch angebliche BKA-Beamte

Unbekannte Trickbetrüger haben gestern Nachmittag versucht einen 79 Jahre alten Rentner aus der Neumannstraße um sein Erspartes zu bringen. Der aufmerksame Senior schöpfte jedoch Verdacht.

Gegen 16:30 Uhr meldete sich ein unbekannter Anrufer bei dem 79-Jährigen und gab sich als Kriminalbeamter des BKA in Wiesbaden aus. Mit der Begründung vor einem angeblich bevorstehenden Einbruch warnen zu wollen, befragte der Anrufer den Senior schließlich nach Wertgegenständen und Bargeld.

Da der 79-Jährige zunächst ahnungslos zugab einen gewissen Betrag auf seinem Bankkonto zu haben, ließ der Unbekannte nicht locker. Doch als der angebliche Beamte den Rentner aufforderte das gesamte Geld in einem Schließfach zu deponieren, wurde dieser misstrauisch.

Unbeirrt machte er dem Unbekannten nun am Telefon klar, dass er erstmal mit seinem Revier (12. Polizeirevier) Rücksprache halten möchte, was dem Anrufer gar nicht gefiel. Ganz unverfroren wollte der Betrüger dem Senior nun weiß machen, dass dort niemand für ihn Zeit hätte und er doch sowie in den nächsten Tagen ein Termin mit dem vermeintlichen BKA-Beamten anstehen würde.

Nun reichte es dem 79-Jährigen und er beendete das Gespräch.

Die Polizei Frankfurt rät immer wieder zur Vorsicht vor solchen und ähnlichen Trickbetrügern. Hier sind noch einige Empfehlungen: - Übergeben Sie niemals Fremden Bargeld und/oder ihre Wertgegenstände. - Nehmen Sie sich Zeit! Ziehen Sie bei unbekannten Besuchern/Anrufern, wenn möglich einen Nachbarn hinzu oder erkundigen Sie sich bei Verwandten. - Schauen Sie vor dem Türöffnen stets durch den Türspion oder aus dem Fenster. Benutzen Sie, falls vorhanden, die Gegensprechanlage. - Vertrauen Sie vorgezeigten Firmenausweisen/Dienstausweisen nicht. Täter fälschen häufig Ausweisdokumente, um mit dem Vorzeigen dieser das Vertrauen bei den Opfern zu gewinnen. - Verständigen Sie im Verdachtsfall sofort den Polizeinotruf 110.




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