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03.05.2017

60 Jahre alte Fußgängerbrücke am Freibad Eschersheim wird ersetzt

Im Herbst wird die Fußgängerbrücke am Freibad Eschersheim abgerissen und durch ein neues Bauwerk ersetzt. Das soll endlich auch stabil genug sein, damit schwere Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge fahren können.

Eschersheim/ Heddernheim. Seit mehr als 60 Jahren führt eine Fußgängerbrücke den Alexander-Riese-Weg von der einen Seite der Nidda auf die andere. Sie verbindet dort nicht nur die Stadtteile Eschersheim und Heddernheim. In den Sommermonaten, vor allem bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke, bilden sich auf der Brücke lange Schlangen von Menschen, die ins Freibad Eschersheim möchten.

Dieses Bild wird es in diesem Sommer das letzte Mal geben. Denn die alte Brücke wird abgerissen und durch ein neues Bauwerk ersetzt. 830 000 Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand, nach Abschluss der Freibadsaison im Herbst soll mit den Arbeiten begonnen werden. Rund acht Monate Bauzeit sind angesetzt worden. Somit könnte die Brücke bereits zur Freibadsaison 2018 stehen. Das teilte jetzt der Magistrat mit.

Rutschfester Belag

1956 wurde das Holzbauwerk errichtet, 1998 wurde es grundhaft erneuert. Trotzdem blieb die Tragfähigkeit eingeschränkt, mit maximal 1,5 Tonnen darf es belastet werden. Das macht das Passieren von schweren Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen unmöglich. Mit der neuen Brücke verschwinden diese Probleme, 16 Tonnen beträgt dann die Tragfähigkeit. Theoretisch könnte also auch ein vollbeladener, zwölf Meter langer Lastwagen dort die Nidda queren.

Die neue, 30 Meter lange und vier Meter breite Brücke entsteht an derselben Stelle wie ihr Vorgänger, allerdings wird sie aus Stahl und nicht aus Holz gebaut. Auf Pfählen an beiden Uferseiten wird sie über die Nidda geführt, der Überbau ist mit Querträgern verbunden. Stahlbleche bilden die Fahrbahn, beschichtet werden sie mit einem speziellen rutsch- und verschleißfesten Belag. Als Absturzsicherung wird ein Geländer aus Edelstahl installiert.

Damit Fußgänger- und Radfahrer auch während der Bauarbeiten weiterhin an dieser Stelle über die Nidda kommen, wird am angrenzenden Wehr eine Behelfsbrücke eingerichtet. Ein entsprechendes Verkehrskonzept wurde bereits erarbeitet, die Umleitung wird während der Bauarbeiten ausgeschildert.

Die derzeit im Alexander-Riese-Weg sowie im Niddaradweg verlaufenden Kabel und Leitungen müssen im Zuge der Bauarbeiten teilweise umgelegt oder gesichert werden. Um die Ausleuchtung der Brücke zu gewährleisten, wird zudem eine zusätzliche Straßenlampe installiert sowie eine weitere um einige Meter versetzt, teilt die Stadt mit.

Sieben Jahre später

Dass die alte Brücke abgerissen und neu gebaut werden muss, das hatte die Stadt bereits 2010 mitgeteilt. Die FDP-Fraktion im Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) hatte damals kritisiert, dass das leicht geschwungene Bauwerk durch den schlechten Belag vor allem von Rollstuhlfahrern nur sehr schlecht nutzbar sei. Der Antrag, neue Holzbohlen zu installieren wurde allerdings von der Stadt abgewiesen. Eben weil die Brücke ohnehin in einem schlechten Zustand sei und neu gebaut werden sollte.

Rollstuhlfahrer sollten auf der neuen Brücke weniger Probleme haben, denn statt einer geschwungenen finden sie eine gerade Fahrbahn vor. Diese wird zudem mit vier Metern deutlich breiter als bisher, so dass Radfahrer sich problemlos überholen und gleichzeitig die Fußgänger ihren Weg fortsetzen können. Ohne dass es zu eng wird.

Das sind auch gute Nachrichten für die Freibadsaison im kommenden Jahr, wenn sich auf der neuen Brücke wieder eine Menschenschlange bildet. Mussten Radfahrer bislang aus Sicherheitsgründen absteigen, so können sie künftig locker daran vorbeiradeln.



Artikel der Frankfurter Neue Presse

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