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12.07.2017

Gleisbau in der Eschersheimer: Die 2. Phase

Baustelle bitte möglichst großräumig mit Bus und Bahn umfahren. Bald ist „Halbzeit“ für die U-Bahn-Sperrung in der Eschersheimer Landstraße. Ab Montag, 17. Juli, wird die so genannte A-Strecke, auf der die Linien U1, U2, U3 und U8 sonst im Abstand weniger Minuten verkehren, zwischen Dornbusch und Hügelstraße saniert.

Während der zweiten Bauphase verkehren die U-Bahnen auf der Tunnelstrecke zwischen Dornbusch und Südbahnhof uneingeschränkt als Linie U1 mit 4-Wagen-Zügen im 5-Minuten-Takt; an den Wochenende vor 9 Uhr im 10-Minuten-Takt.. Von Heddernheim kommend fahren U-Bahnen dann bis zur Hügelstraße. Dazwischen fahren Gelenkbusse als Schienenersatzverkehr (SEV).

Obwohl sich der Ersatzverkehr in der ersten Julihälfte ganz gut „eingespielt“ hat, wird auch weiterhin mit gelegentlichen Engpässen und Wartezeiten an den Haltestellen des Schienenersatzverkehrs (SEV) zu rechnen sein. Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die VGF empfehlen weiterhin, die Baustelle mit Bus und Bahn möglichst großräumig zu umfahren und für sonst gewohnte Wege mehr Zeit einzuplanen. Sie bitten ihre Fahrgäste, soweit möglich, die S-Bahnen S5 und S6 oder die anderen alternativen Linien zu nutzen. Die Linien U9, 16 und 64 bieten durch mehr Wagen oder zusätzliche Fahrten zudem mehr Platz. Die Linie 60 fährt immer bis zum Bahnhof Eschersheim.

Die beste Verbindung findet man in der Fahrplanauskunft unter www.traffiQ.de oder am RMV-Servicetelefon 069 / 24 24 80 24, das täglich rund um die Uhr zu erreichen ist.



Die 2. Bauphase:

Sperrung, Ersatzverkehr und Alternativen Wann und wo die U-Bahnen unterbrochen werden Die notwendigen Gleisbauarbeiten finden in zwei Abschnitten statt. Noch bis 16. Juli ist der U-Bahn-Verkehr zwischen Heddernheim und Hügelstraße unterbrochen. Vom 17. bis 30. Juli, können die U-Bahnen nicht zwischen Hügelstraße und Dornbusch fahren.

So verkehren U-Bahnen und Ersatzbusse ab 17. Juli

Die U-Bahn-Linie U1 fährt zwischen Südbahnhof und Dornbusch sowie zwischen Hügelstraße und Ginnheim. Der Einsatz der Gelenkbusse beschränkt sich auf den kurzen Abschnitt zwischen Dornbusch und Hügelstraße. Stadtauswärts ist der Umstieg von den SEV-Bussen in die U-Bahnen am Lindenbaum barrierefrei möglich. Ab Hügelstraße fahren neben der U1 auch die Linien U2 (nach Nieder-Eschbach) und U3 (nach Oberursel-Hohemark). Die U9 stellt unverändert die Verbindung zwischen Ginnheim und Bad Homburg-Gonzenheim her. Die U8 ist weiter nicht im Einsatz.

… von morgens bis abends im dichten Takt Die U-Bahn-Linie U1 verkehrt auf dem Innenstadt-Abschnitt mit vier Wagen meist im 5-Minuten-Takt, an den Wochenende vor 9 Uhr im 10-Minuten-Takt. Die Gelenkbusse des Schienenersatzverkehrs fahren genauso oft. Zu den verkehrsstarken Zeiten stehen sogar jeweils zwei Gelenkbusse bereit, um die Fahrgäste von der U-Bahn zu übernehmen.

Nördlich der Baustelle, also ab Hügelstraße verkehren die U-Bahn-Linien U1, U2 und U3 durchgehend viertelstündlich. Die U-Bahn-Linie U9 fährt montags bis freitags die meiste Zeit des Tages sogar alle zehn Minuten.

„Bitte umfahren Sie die Baustelle großräumig…“ Möglichkeiten, die Baustelle großräumig mit Bus und Bahn zu umfahren, gibt es viele, die je nach Start und Ziel variieren können. Einige Beispiele in Richtung der Frankfurter Innenstadt:

- Aus Bad Homburg, Oberursel und Weiskirchen ist vor allem die Fahrt mit der S-Bahn-Linie S5 zu empfehlen.
- Für Fahrgäste aus den nördlichen Frankfurter Stadtteilen haben traffiQ und VGF extra die U-Bahn-Linie U9 durch mehr Fahrten und mehr Wagen verstärkt und bis Bad Homburg-Gonzenheim verlängert. Sie fährt nach Ginnheim.
- Von Ginnheim bietet sich die Weiterfahrt mit der Straßenbahnlinie 16 an, die zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte (Umstieg zu den U-Bahn-Linien U4, U6 und U7) doppelt so oft wie gewohnt verkehrt, also meistens alle fünf Minuten. Ebenfalls von Ginnheim gelangt man mit der Buslinie 64 zur Station „Miquel-/Adickesallee“, wo Anschluss an die U1 zum Südbahnhof besteht. Auch die Linie 64 fährt auf diesem Abschnitt an allen Tagen deutlich öfter, bis hin zum 5-Minuten-Takt mit Gelenkbussen in der Hauptverkehrszeit. Etwas umstellen müssen sich die Fahrgäste, die sonst mit der Linie 64 unterwegs sind. Denn wegen ihrer „Verstärkerrolle“ im nördlichen Abschnitt wird sie an der Miquel-/Adickesallee geteilt, Fahrgäste, die weiter Richtung Westend und Hauptbahnhof fahren möchten, müssen hier den Bus wechseln.
- Ebenfalls eine Alternative für die Fahrt aus den nördlichen Stadtteilen können die Buslinien 25 (Umstieg am Bahnhof Berkersheim in die S6) und 27 (Umstieg am Frankfurter Berg in die S6 oder in Preungesheim in die U5) sein.
- Die Buslinie 60 aus Rödelheim und Praunheim fährt mit allen Fahrten über die U-Bahn-Station Heddernheim hinaus mindestens bis Eschersheim Bahnhof. Dort kann auf die S-Bahn-Linie S6 umgestiegen werden. An der Station Heddernheim fährt sie nicht in die Wendeschleife, sondern nutzt die Nachtbushaltestellen in der Dillenburger Straße.
- Für Fahrgäste aus dem Nordwestzentrum, Niederursel und der Nordweststadt können auch die Buslinien 72 und 73 eine Alternative sein, da sie am Industriehof guten Anschluss an die U-Bahn-Linien U6 und U7 haben.

Einschränkungen für den Autoverkehr Um in den zwischen den Fahrspuren gelegenen Baufeldern arbeiten zu können, um beispielsweise Material anliefern und alte Schienen abtransportieren zu lassen, müssen die direkt an der Baustelle gelegenen Fahrspuren für den Verkehr gesperrt werden. Das Passieren der Baustelle ist jedoch weiterhin möglich.

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