Pietät am Dornbusch
01.04.2019
Chaos am Bahnsteig
Die Züge halten in Eschersheim am falschen...
mehr
28.03.2019
Attacke aus dem Nichts: Frau schlägt Mann (23) - dann geht sie auf Polizistin los
Vor dem Rewe auf der Eschersheimer Landstraße...
mehr
28.03.2019
Eschersheim: Ehemaliger Ortsbeirat Klaus Funk gestorben
Klaus Funk ist Artenschützer, Netzwerker...
mehr
28.03.2019
Sorge um Asbest in Frankfurt
Sorge um Asbest in Frankfurt
mehr
28.03.2019
Zu wenige Hortplätze
Eltern in den nördlichen Stadtteilen fordern...
mehr
15.03.2019
Trickdiebstahl zum Nachteil einer 83-jährigen Dame
Am 12.03. entwendete ein Pärchen die Geldbörse...
mehr
13.03.2019
Fischwanderung in der Nidda
Soweit sie nicht wie das Höchster und das...
mehr
11.03.2019
Damit Frankfurt noch grüner wird: Klimaschutzprojekt Tortuga sucht Mitstreiter
Im März 2018 startete die Initiative Tortuga...
mehr
09.03.2019
Mehr Radfahrer, weniger Autos in Frankfurt
Der öffentliche Nahverkehr rund um Frankfurt...
mehr
09.03.2019
FRÜHLINGS-FLOHMARKT
FRÜHLINGS-FLOHMARKT für gut erhaltene Kinder-...
mehr
07.03.2019
Dreizügigkeit soll für etwas Entspannung an der leidgeplagten IGS in der Zehnmorgenstraße sorgen
Fehlende Klassen- und Fachräume, eine Mensa...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Eschersheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Eschersheimer Bürgern. z.B.
Die Motzbox ist der Eschersheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Eschersheimer Bürger z.B.

 









21.06.2018

Supermarkt kehrt in die Maybachstraße zurück

Rewe eröffnet im Frankfurter Stadtteil Eschersheim einen Markt. Die Wohnungen am ehemaligen Batschkapp-Areal sind aber noch nicht fertig.

Die Zeiten der legendären Batschkapp sind in Eschersheim lang vorbei – die des alten Rewe-Marktes auf dem Gelände an der Maybachstraße allerdings auch. Mehr als zwei Jahre ist es her, dass der 1979 als „HL-Markt“ eröffnete Nahversorger dichtmachte um einem Neubau der städtischen Wohnbaugesellschaft ABG Holding Platz zu machen. Nun gibt es gute Nachrichten: Seit Mittwoch kann im neueröffneten Rewe-Markt im Parterre des Gebäudes eingekauft werden.

Damit schließt sich eine Lücke in der Nahversorgung fürs nördliche Eschersheim und den alten Ortskern. Wer den Einkauf nicht beim Biomarkt am Weißen Stein erledigen wollte, musste in Richtung Süden auf die Eschersheimer Landstraße zu Penny oder Nahkauf fahren oder gar zum Frankfurter Berg – bis zu drei Kilometer weit. „Für ältere Leute, gerade ohne Auto, war das Einkaufen ein ziemliches Problem“, sagte eine Anwohnerin aus der Zehnmorgenstraße bei der Eröffnung am Mittwochnachmittag. Ortsbeirat Manfred Höfken (SPD) pflichtete bei: „Die Wege waren zu weit, nun können viele den Supermarkt wieder fußläufig erreichen.“

11 000 Artikel auf rund 1200 Quadratmetern bietet der neue Rewe-Markt, 35 Mitarbeiter werden eingestellt. Knapp 100 Quadratmeter – und damit um die Hälfte kleiner als geplant – ist der angrenzende Getränkemarkt. „Durch die Auflagen der Bahn mussten wir kleiner bauen“, erklärte Bernd Föll von der Expansionsabteilung des Lebensmittelhändlers. Unmittelbar neben dem Gebäude verlaufen die Gleise der Main-Weser-Strecke, die momentan ausgebaut wird. Das Besondere am Eschersheimer Markt sei das Energiekonzept. So wird etwa die Wärme der Kühlschränke und Gefriertruhen für die Raumheizung verwendet. „Kein Öl, kein Gas, keine Fernwärme“, betonte Föll. Der Markt brauche daher etwa 40 Prozent weniger Energie als vergleichbare Immobilien.

Noch weiter in Geduld üben müssen sich hingegen die zukünftigen Mieter der 27 Wohnungen über dem Rewe, denn die ABG hängt beim Zeitplan knapp drei Monate hinterher. Während bei der Eröffnung im Verkaufsraum mit Sekt und Orangensaft angestoßen wird, sind auf der Rückseite die Bauarbeiten noch voll im Gange. Ursprünglich sollten die Räume im April bezugsfertig sein. „Nun ist der 1. Juli angedacht“, sagt ABG-Chef Frank Junker der FR. Vor allem der harte Winter, sei Grund für die Verzögerung. „Die Bauarbeiten sind nun in den letzten Zügen.“ Rund 13 Millionen investiert die ABG in den viergeschossigen Bau, den Architekt Jo Franzke entwarf. Drei bis vier Zimmer haben die Wohnungen, der Mietpreis beginnt bei zwölf Euro pro Quadratmeter.



Artikel Frankfurter Rundschau, vom 21.06.2018. Von Jan Klauth

zurück








 

© 2015 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum