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29.07.2019

创Kunterbuntes Dinner创 in Eschersheim

Die langen Tafeln sind reich gedeckt. Salate, aufgeschnittenes Obst, W黵ste und K鋝espie遝: Die Eschersheimer haben allerlei Leckeres mitgebracht zum gemeinsamen 凨unterbunten Dinner unter dem Wasserturm.

Zum vierten Mal hat die B黵gerinitiative Liebenswertes Eschersheim zum Picknick eingeladen. Einst spontan entstanden, ist das Fest bereits jetzt eine Institution im Quartier.

凟s gibt in Eschersheim ja nicht mehr viele Orte, an denen man sich treffen kann, sagt Organisatorin Barbara van de Loo. Neben dem fr鰄lichen Beisammensein diene das Fest auch dem politischen Austausch. Besonders die Zukunft des Eschersheimer Gartenlokals 凞rosselbart wird am Samstagabend bei Nudelsalat und Apfelwein besprochen. Viele der rund 100 Stadtteilbewohner, die zum Dinner gekommen sind, zeigen sich besorgt 黚er eine m鰃liche Schlie遳ng der Wirtschaft. Ein Aushang am Garagentor auf dem Hof am Wasserturm fordert: 凞er Drosselbart muss erhalten werden. 凬achverdichtung hat Grenzen! steht auf einem anderen Plakat. Auf den Stehtischen, liegt eine Unterschriftenliste aus, auf der sich die Teilnehmer eintragen k鰊nen.

Fast 3000 Menschen h鋞ten bereits per Signatur ihren Wunsch nach dem Erhalt der traditionellen Gastst鋞te bekundet, erkl鋜t Initiatorin Gabriele Czarnulla. Seit Ende Mai hat die Eschersheimerin Unterschriften in ihrer Nachbarschaft gesammelt und die Quartiersbewohner 黚er den Verkauf des Areals an der Eschersheimer Landstra遝 informiert. Die Anwohner zeigten sich 刣urch die Bank weg entsetzt, sagt Czarnulla.

Viele Menschen in Eschersheim besorgt

Anfang des Jahres wurde das Grundst點k an eine Entwicklungsgesellschaft verkauft. Auf dem Areal sollen neue Wohnungen entstehen. Viele Menschen in Eschersheim seien besorgt, dass der Drosselbart als Quartierstreffpunkt zuk黱ftig wegfalle, sagt van de Loo. Auch sorge man sich um den Erhalt der 黚er 100 Jahre alten Kastanien, die in den Sommermonaten den G鋝ten im Biergarten Schatten spenden. 凩eider wurde unser Antrag an das Umweltamt Anfang des Monats abgelehnt, sagt Czarnulla. Darin wurde die Stadt dazu aufgefordert, die vier alten Kastanien zum Naturschutzdenkmal zu erkl鋜en und sie damit vor der bef黵chteten Rodung zu bewahren. 刉ir wollen trotzdem weiterk鋗pfen, damit unser Lokal und die Baumgruppe erhalten bleiben, sagt Czarnulla.

Erhaltenswert findet auch Christa Rorem die Gastwirtschaft. Mit dem Lokal und den B鋟men ist die 82-j鋒rige aufgewachsen. Direkt nebenan habe sie als Kind gewohnt und gespielt. 凪an nimmt den Anwohnern etwas weg, kommentiert die Frankfurterin den geplanten Abriss des Geb鋟des samt Biergarten. Ohnehin gebe es in Eschersheim kaum attraktive Treffpunkte f黵 den nachbarschaftlichen Austausch.

凨ein Gr黱 mehr, nur noch Beton, beschreibt Czarnulla ihr Viertel. Mehr als 100 Antr鋑e seien mittlerweile bei Umweltamt eingegangen. 処ch finde es sch鰊, dass so viele Nachbarn unserem Aufruf gefolgt sind; sagt sie. Einige Anwohner h鋞ten gar nichts gewusst von dem Eigent黰erwechsel und dem geplanten Neubau. Nach dem Verteilen ihrer Infozettel h鋞ten sich viele B黵ger bei ihr gemeldet. 凞ie Leute wollen etwas tun f黵 den Erhalt des Drosselbarts, so Czarnulla. Einige h鋞ten die Antragsvorlage von ihr genutzt und selbst einen Antrag an das Umweltamt gestellt. Dass die Stadt dem Wunsch der B黵ger nicht nachkomme, findet sie sehr bedauerlich.

Trotz der teils ernsten Themen, die beim Picknick beredet werden, bleibt noch gen黦end Zeit, um Spa zu haben beim Kunterbunten Dinner. Nach einigen Stunden beginnen die ersten zur Livemusik des Jazztrios 凱etite Fleur zu tanzen.



Artikel Frankfurter Rundschau, vom 28.07.2019. Von Hanna Rohde

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