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16.01.2020

Andreasgemeinde und EJW trauern um Günter Reuter

Günter Reuter war ein Urgestein der evangelischen Kirche in Frankfurt, haupt- vor allem aber ehrenamtlich engagierte er sich von Kindesbeinen an mit aller Kraft für sie.

Kurz vor Weihnachten ist Reuter im Alter von 70 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. 24 Jahre war der gebürtige Ginnheimer Vorsitzender des Kirchenvorstandes der evangelischen Andreasgemeinde, Eschersheim, 46 Jahre gehörte er ihm an.

Von Jugend an war Günter Reuter auch dem Evangelischen Jugendwerk (EJW) verbunden, dort fand er seine geistige Heimat und engagierte sich schon früh als Jugendleiter. Seine Bindung an das Evangelische Jugendwerk fand unter anderem Ausdruck durch seine Aufnahme in die Heliand-Bruderschaft. Im Kirchenvorstand der Andreasgemeinde lag ihm die Kita Kolibri stets am Herzen – obgleich er selbst kinderlos war. Pfarrerin Sabine Fröhlich beschreibt Reuter als einen Mann, der die Bereitschaft zu Diskussion mit der Fähigkeit zu Versöhnung und Kompromiss verbunden habe.

So habe er beispielsweise auch die Abgabe der Trägerschaft der Kita an das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach nach reiflicher Überlegung guten Gewissens mitgetragen. Mit Trauer nehmen sie und der Kirchenvorstand Abschied von einem Mann, über den es in einer Würdigung des Kirchenvorstandes angesichts der Todesnachricht heißt: „Vielen jungen Menschen vermittelte er die Kirche, Kirchengemeinde und vor allem auch den christlichen Glauben als wichtige Elemente für ihr Leben.“

Warmherzig und zuverlässig

Warmherzig, zuverlässig, zupackend sei Reuter gewesen, sagt Andreas Rossow, jetziger Kirchenvorstandsvorsitzender und enger Wegbegleiter von Reuter. Eigenschaften, die Günter Reuter im Rahmen seiner Tätigkeit in der Verwaltung des früheren Dekanats Nord gleichfalls einbrachte.



Artikel Frankfurter Wochenblatt, vom 15.01.2020.

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