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29.02.2020

Raumnot an der Fried-Lübbecke-Schule

Eltern läuten Alarmglocken. Sie finden, die Stadt verbummele den Ausbau, Lösungen seien erst in zehn Jahren in Sicht.

Eigentlich werden 2300 Quadratmeter benötigt, bislang gibt es 700: An der Fried-Lübbecke-Schule im Uhrig herrscht massive Enge, auch, weil immer mehr Kinder die Grundschule besuchen. Zwar planen Schulamt und Bildungsdezernat eine Lösung, aber eine Elterninitiative kritisiert, dass das zu langsam gehe.

Schulleiter Michael Bock rechnet in den nächsten Jahren mit 195 Schulkindern und immer größeren Klassen. Schon für die zwei neuen Jahrgänge, die dreizügig eingeschult wurden, fehlten eigentlich Klassenräume. Mit Containern und angemieteten Räumen sei eine „Übergangslösung“ gefunden, eine „Kompromisssituation“, die ganz klar „nicht optimal“ sei, so Bock. Auch eine geeignete Turnhalle fehle.

Um sich für eine bessere Betreuungssituation einzusetzen, hat sich 2019 die Elterninitiative Alt-Eschersheim gegründet. Denn auch für die Nachmittagsbetreuung mangelt es an Raum und Personal. In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats 9 forderte die Initiative Unterstützung: „Wir bekommen keine Antwort und brauchen dringend eine Perspektive!“

Vor den Sommerferien 2019 gab es einen Runden Tisch mit der Stadt, da wurde mit der Aufstockung der Hortplätze eigentlich eine „zeitnahe Raumlösung“ versprochen. Doch die Pläne, die momentan erstellt werden, könnten frühestens in zehn Jahren umgesetzt sein. „Das kann nicht der Ernst sein“, so eine Sprecherin der Initiative, „wir sind wirklich ratlos“. Dass nun 90 Kinder in einem Container betreut würden, der 2011 noch für 40 Kinder geplant war, sei unzumutbar.

Auch Heidi Bachmayer beklagt, dass es keine genaue Auskunft gebe, vor allem nicht über den zeitlichen Rahmen der Planungen. Die Eschersheimer Kinderbeauftragte sagt: „Die Situation wurde nur vordergründig gelöst, weil noch mehr Kinder in die Räume gequetscht wurden.“

Auch der Verweis auf die geplante Grundschule im Neubaugebiet nordwestlich der Anne-Frank-Siedlung nütze Kindern und Eltern „gar nichts“ – auch die sei frühestens in zehn Jahren fertig. Die Raumnot sei eigentlich schon seit Jahrzehnten bekannt: „In der Vergangenheit ist viel verschlafen worden, nicht nur an der Fried-Lübbecke-Schule“, so Bachmayer.

Wenn die Planung so lange dauere, müsse eine geeignete Übergangslösung gefunden werden, sagt die Kinderbeauftragte. Vorschläge gibt es mehrere: So könnten Räume des benachbarten Horts genutzt oder die Container Richtung Schwimmbad erweitert werden. Oder die Container würden aufgestockt, das wäre besonders schnell möglich. Auch der Ortsbeirat 9 fordert in zwei Eilanträgen den Magistrat auf, schnell eine mittelfristige Perspektive zu schaffen.

Laut Bildungsdezernentin Sylvia Weber werden die von den Eltern-Vorschläge geprüft. Sie bestätigt, auch die Bedarfsanalyse des Schulamts habe ergeben, „dass es massiv an Räumen mangelt“. Diese müsse noch vom Revisionsamt geprüft und dann vom Magistrat beschlossen werden.

Danach werde eine Machbarkeitsstudie erstellt – es dauert. Währenddessen werde „in enger Kooperation mit der Schule zusammengearbeitet, um die jetzige Situation für alle Beteiligten angenehmer zu gestalten“, so Weber. Räume sollten effektiv und multifunktional genutzt werden.



Artikel Frankfurter Rundschau, vom 28.02.2020. Von Sabrina Butz

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