Erfolgreiche Teamarbeit gegen illegale Spermüllablagerungen

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• Stadtpolizei und FES bei der Arbeit an illegal entsorgtem Müll (image/jpeg, 4199430)
• Stadtpolizei und FES bei der Arbeit an illegal entsorgtem Müll (image/jpeg, 4199430)

Sicherheitsdezernent Markus Frank und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig sind sich einig: „Sauberkeit und Sicherheit sind wichtige Ziele für unsere Stadt Frankfurt, denn nur so bringen wir die Mainmetropole voran.“

Illegale Sperrmüllablagerungen sind nicht nur ein Ärgernis für viele Bürgerinnen und Bürger, Pendlerinnen und Pendler, Unternehmerinnen und Unternehmer und Besucherinnen und Besucher, sondern können auch eine Gefahr darstellen. Wenn etwa Gefahrstoffe, wie alte Autobatterien, Farbreste, halbvolle Spraydosen oder undefinierbare Flüssigkeiten achtlos und vor allem illegal am Wegesrand, in Gebüschen, in Grünanlagen oder in Waldgebieten unrechtmäßig abgelagert werden, entstehen nicht nur Gefahren für die Umwelt, sondern auch für Mensch und Tier. Versperrte Gehwege oder durch Abfälle angelockte Schädlinge sind nicht hinnehmbare Folgen dieses sogenannten Müllvandalismus.

Die Stadtpolizei des Ordnungsamtes hat diesen illegalen Abfallablagerungen, in traditioneller und erfolgreicher Zusammenarbeit mit der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, bereits seit längerer Zeit den Kampf angesagt. Nach Erhebungen der FES ist seit Beginn der Corona-Pandemie die Anzahl der illegalen Ablagerungen in allen Abfallfacetten um rund 30 Prozent gestiegen. So auch bei illegalen Sperrmüllablagerungen. Diesen Negativtrend kann die Stadtpolizei bestätigen.

Um diesen Trend möglichst zu reduzieren oder zu stoppen, ist Teamarbeit gefragt. Nicht erst seit Corona arbeiten FES und Stadtpolizei eng zusammen. Während die Stadtpolizei nach etwaigen Verursachern ermittelt, übernimmt die FES engagiert die ordnungsgemäße Entsorgung der illegalen Abfallablagerungen. Im Idealfall lassen etwa lesbare Rückstände in Abfallablagerungen oder Zeugenaussagen im Einzelfall Schlüsse auf die oder den Verursacher zu. Bußgeld- oder Strafverfahren sowie das Begleichen der Entsorgungskosten sind die Folge. Ohne Ermittlungsansätze fallen die Entsorgungskosten dagegen der Allgemeinheit zur Last.


Sicherheitsdezernent Frank sagt: „In der Sicherheitsarchitektur unserer Stadt Frankfurt am Main spielen auch Maßnahmen gegen illegale Abfallablagerungen eine wichtige Rolle. Sauberkeit und Sicherheit hängen oft zusammen. Und leider ziehen Abfallablagerungen immer auch andere Schmutzfinken zur Nachahmung an. Daher müssen wir entschlossen dagegen vorgehen.“

Auch Umweltdezernentin Heilig ärgert sich über das Fehlverhalten der Abfallsünder. „Es ist in Frankfurt am Main so einfach, seinen Abfall oder Sperrmüll sicher und ordnungsgemäß zu entsorgen. Während der gesamten Pandemie hat die FES ihre Leistungen nicht eingeschränkt, und trotzdem sind illegale Abfallablagerungen gestiegen. Ich bin dafür, weiterhin rigoros gegen Abfallsünder vorzugehen. Wer die klaren Regeln nicht einhält, muss dafür teuer bezahlen“.

Die Stadt Frankfurt investiert viel Geld, um die Straßen, Wege und öffentlichen Plätze im gesamten Stadtgebiet lebens- und liebenswert sauber zu gestalten. Die Verursacher von illegalen Abfallablagerungen konterkarieren diese Bemühungen mit ihrem Handeln. Das enge und gut abgestimmte Handeln der mit der Verwertung und Entsorgung von Abfällen befassten Ämtern, Betrieben und Institutionen, einschließlich der Stabsstelle Sauberes Frankfurt – ist vorbildlich.

„Die Zusammenarbeit aller Beteiligten ist sehr gut und wir danken für den täglichen sauberen Einsatz, an dieser Stelle besonders für die ordnungsgemäße und fachgerechte Beseitigung der illegalen Abfallablagerungen. FES und Stadtpolizei sind ein erfolgreiches Team“, erklären die beiden Magistratsmitglieder Heilig und Frank.

Informationen zur kostenfreien Entsorgung von Sperrmüll für alle Frankfurterinnen und Frankfurter gibt es unter Leistungen auf http://www.fes-frankfurt.de im Internet. Hinweise über illegal abgelagerte Abfälle nehmen die Stadtpolizei unter Telefon 069/212-44044 oder per E-Mail an sicherheit@stadt-frankfurt.de sowie die FES unter Telefon 0800/2008007-0 und E-Mail an services@fes-frankfurt.de entgegen.

2 KOMMENTARE

  1. Das ist doch nur an Symptomen kuriert.
    Beim nächsten LKW, woher auch immer, geht die Vermüllung weiter.
    Aufmerksam sein, anpacken wo nötig und schon geht das.
    Gruß aus Darmstadt

  2. Der von der FES vorgeschlagene Einsatz von Müll-Sheriffs sollte möglichst zeitnah erfolgen.
    Denn im Stadtteil Römerstadt nimmt die Vermüllung zu.
    Es gibt Ratten in dem Müll. Nun tummeln sich die Ratten auch in den Gärten.
    Wann soll sich für FES etwas daran ändern ?!
    Gerade jetzt im Frühling ist man wieder mehr in der Natur. Zwischen den blühenden Pflanzen toben Ratten. Es ist eine Zumutung.
    Der Müll und die Ratten passen nicht in dieses Gesamtbild des Stadtteils Römerstadt !

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