Betrug vereitelt

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Aufmerksamen Zivilfahndern gelang es bereits am vergangenen Montag (8. Mai 2023) einen Betrug in Eschersheim zu vereiteln. Was zunächst nach einer alltäglichen Situation aussah, stellte sich im Nachhinein als Betrugsversuch heraus. Die Beamten bewahrten einen 81-Jährigen vor einem bedeutenden finanziellen Schaden und nahmen drei Betrüger fest.

Den Beamten fiel am Montag zunächst im Bereich der U-Bahn-Haltestelle Weißer Stein eine Situation auf, bei der ein älterer Herr zwei deutlich jüngeren Frauen augenscheinlich Bargeld aushändigte. Den Zivilfahndern kam dies verdächtig vor, sodass sie die Situation unter Beobachtung hielten. Der Herr ging anschließend in eine nahe gelegene Bankfiliale, wo ihn die Polizisten ansprachen.

Der 81-Jährige erzählte den Beamten, dass er die beiden Frauen bereits vor zwei Wochen kennengelernt habe. Die ältere der beiden Frauen habe ihm eine vermeintliche finanzielle Notlage geschildert und um Geld gebeten. Da sich der Geschädigte eine Beziehung zu der lediglich flüchtig bekannten Frau erhoffte, übergab er ihr in der zuvor durch die Beamten beobachteten Situation 2.900 EUR Bargeld und beabsichtigte nun, weiteres Geld in Höhe von mehreren zehntausend Euro von seiner Bank abzuheben und auszuhändigen.

Hier intervenierten die Beamten. Der Geschädigte übergab den beiden Frauen daraufhin einen fingierten Briefumschlag, in dem sich kein Bargeld befand. Als die beiden Frauen dann vor Ort abgeholt wurden und ein Fahrzeug bestiegen, erfolgte kurz darauf die Festnahme.

Die Beamten nahmen eine 35-jährige Frau sowie deren vermeintliche 17-jährige Tochter sowie den 36-jährigen Fahrer des Fahrzeuges fest. Die Beamten stellten das zuvor ausgehändigte Bargeld sowie den fingierten Umschlag sicher. Die drei Beschuldigten wurden nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts des Betruges verantworten. Das zuständige Fachkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.